General Motors kompromissbereit bei der Sanierung von Opel

geschrieben am 09.12.2009 um 14:10 Uhr

Die Spitze des GM Konzern ist nach Angaben des Betriebsrates bei der Sanierung von der deutschen Tochter Opel kompromissbereit. Bei einem Treffen zwischen Opel-Gesamtbetriebsratsvorsitzenden Klaus Franz und M-Chef Ed Whitacre, habe dieser betont, dass man "keine Konflikte mit Arbeitnehmervertretungen und Regierungen" wolle.

Bei den Gesprächen sei es vor allem um den Vertrieb von Opel- und Vauxhall-Modellen gegangen, jedoch auch um Alternativen für das von der Schließung bedrohte Werk Antwerpen. Auch die Mögliche Umwandlung der Adam Opel GmbH in eine Aktiengesellschaft stand zum Thema.

Whitrace wurde von der US-Regierung als Chefkontrolleur bei GM eingesetzt. Mit der verfehlten Modellpolitik hatte sich der Konzern ins Abseits geschossen und musste Insolvenz anmelden. Nur mit einem milliardenschweren Rettungspaket konnte der Konzern gerettet werden. Nun ist die US-Regierung der größte Anteilseigner an General Motors.
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Kommentare

Conti schrieb am 10.12.2009 um 23:17 Uhr:
Es ist doch ein Trauerspiel, wenn man sich dieses Gezerre um Opel anschaut. Die Wirtschaftsbosse und die Politiker geben dabei mal wieder kein besonders gutes Bild ab.
Tobias schrieb am 18.12.2009 um 03:37 Uhr:
Naja was soll man sagen. Die Politik tut was sie kann. Hier geht es um ein gesammt gesellschaftliches und weltweites Problem am Finanzmarkt. Leider läuft unser System so. Ich bin froh das die Opelaner zuerst bis auf weiteres sicher scheinen.
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