Viele für 0 Promille am Steuer
geschrieben am 04.10.2011 um 15:13 UhrMehr als drei Viertel der deutschen Autofahrer sind für ein absolutes Alkoholverbot am Steuer. Frauen sind jedoch die stärkeren Befürworter als Männer. Zu dem Ergebnis kam eine repräsentative Emnid-Umfrage im Auftrag der "Bild am Sonntag" 77 Prozent der Befragten befürworteten eine 0-Promille-Grenze am Steuer. 21 Prozent sind dagegen.
Eine entsprechende Regelung hatte das Europaparlament in Straßburg für Führerscheinneulinge und grundsätzlich auch für Berufsfahrer befürwortet. Für die Umfrage wurden 500 Personen ab einem Alter von 14 Jahren befragt worden. 58 Prozent der Männer und 85 Prozent der Frauen halten die 0-Promille-Grenze für den richtigen Schritt zur Sicherheit im Straßenverkehr. Nach Meinung des Europaparlament sollten Autofahrer, die Personen oder Waren transportieren, mit Atem-Alkohol-Zündsperren kontrolliert werden.
Diese Fahrsperren sollen in neuen Fahrzeugen eingebaut werden. In Wohngebieten soll zudem ein Tempolimit von 30 km/h gelten. Dadurch soll die Zahl der Verkehrstoten halbiert werden. Insgesamt sterben in der EU 35.000 Menschen bei Autounfällen, 1, 5 Millionen werden verletzt und die gesellschaftlichen Kosten liegen bei jährlich 130 Milliarden Euro.
Informationen
Permanent-URL: http://www.car-blogger.de/allgemein/viele-fuer-0-promille-am-steuer.html
Kommentare
Hi, also ich denke, dass so eine Null Promille Grenze recht sinnvoll ist, denn jeder verträgt Alkohol anders und bei manchen reichen schon kleine Mengen aus, um nicht mehr klar zu kommen und ein Auto zu fahren.
Sterben denn die 35.000 Menschen bei Autounfällen aufgrund Alkoholkonsums? Das wäre hier noch interessant. Lässt sich im Text schwer nachvollziehen. Aber generell ist es doch für jeden Menschen verkraftbar, vor dem Autofahren NICHT zu trinken, oder? Ob nun erlaubt oder unerlaubt, die andere Frage ist natürlich, ob sich die Menschen daran halten. Wahrscheinlich passieren viele Unfälle im Zusammenhang mit Alkohol auch trotz 0-Promille-Grenze. Gesetze werden ja nicht selten gebrochen.



