Rinspeed stellt flexible Sportwagenstudie vor

geschrieben am 17.02.2009 um 13:57 Uhr

Aus der Schweizer Tuningschmiede Rinspeed stammt ein etwas ungewöhnliches Concept: Der „iChange“. Die Weltpremiere feiert diese Studie auf dem Genfer Autosalon. Der besondere Clou: Per Knopfdruck lässt sich die Karosserie von einem Einsitzer in einem Dreisitzer verändern. Sinn der Sache: als Einsitzer ist der Wagen wesentlich aerodynamischer und somit verbrauchsärmer. Sollen mehr Personen transportiert werden, lässt sich das Heck des nur 1050 kg schweren iChange aufklappen.


Angetrieben wird der iChange rein elektrisch. Dennoch soll er eine Geschwindigkeit von 220 km/h erreichen und in vier Sekunden von 0 auf 100 km/h beschleunigen. Versorgt wird der e-Motor durch zwei Lithium-Ionen-Packs. Zudem ist er der erste Elektrowagen mit einem Schaltgetriebe. Auf dem Dach befinden sich Solarzellen, die Heizung und Klimaanlage mit Strom versorgen, so dass diese nicht ebenfalls Energie aus den Batterien saugen. Bei starker Sonneneinstrahlung laden diese die Akkus ebenfalls mit auf.

Optisch kommt der iChange als konventioneller sportwagen mit kurzer Front und böse schauenden Scheinwerfern. Der Fahrer nimmt mittig Platz. Türen hat das Gefährt keine – zustieg erlangt man über die aufklappbare Dachpartie. Der Innenraum gestaltet sich futuristisch – alle Anzeigen sind digital und ein iPhone fungiert als Zündschlüssel und „Fernbedienung“ für alle wichtigen Fahrzeugeigenschaften.

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