Mitsubishi i-Miev – Erster Elektro-Serienwagen

geschrieben am 09.11.2010 um 10:55 Uhr

Im Dezember wird der Mitsubishi i-Miev im Handel verfügbar sein. Der Neuwagenpreis liegt bei 34.390 Euro. Der i-Miev ist ein reines Elektrofahrzeug mit allen Vor- und Nachteilen. Die Vorteile sind klar: Er ist leise und bläst kein Co2 in die Luft.

Damit man hier aber wirklich die Umwelt schont sollte man schon einen Stromtarif aus erneuerbaren Energien benutzen. Großer Nachteil ist der enorme Anschaffungspreis für das kleine Auto. 34.390 Euro soll der Kleinwagen kosten und ist damit fast drei Mal so teuer wie benzinbetriebene Kleinwagen. Die Reichweite beträgt nur 150 Kilometer und viel Stauraum wird auch nicht geboten. Für den täglichen Stadtverkehr oder zum Pendeln auf Arbeit ist die Reichweite ausreichend. Die Höchstgeschwindigkeit wird auf 130 km/h geregelt. Der Elektromotor leistet 67 PS und wird von einem effizienten Lithium-Ionen-Akku gespeist.

Allerdings kann sich die Serienausstattung sehen lassen. In der Grundversion sind Klimaanlage, elektrische Fensterheber und Zentralverriegelung mit an Bord. Ebenso wie sechs Airbags und dem Schleuderschutz ESP. Mitsubishi gibt eine Garantie von 100.000 Kilometern auf die Elektrokomponenten, wie Motor und Inverter. Der i-Miev muss dann derzeit nur mit Peugeot Ion und Citroen C-Zero im Bereich der City-Stromer konkurrieren. Alle Modelle werden für rund 35.000 Euro angeboten.

Lohnt sich der i-Miev überhaupt? Rein finanziell müsste man die Frage mit „Nein“ beantworten. Wer täglich rund 120 Kilometer unterwegs ist, gibt mit einem Opel Corsa mit Verbrennungsmotor im Monat etwa 300 Euro für Benzin aus. Der i-Miev würde sich dann erst nach rund 10 Jahren rechnen. Elektrofahrzeuge werden sich erst in einigen Jahren rentieren, da die Serienproduktion günstiger wird und der Wettbewerb die Hersteller zu niedrigeren Preisen zwingen wird.

Informationen

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Kommentare

Corbeau schrieb am 09.11.2010 um 17:53 Uhr:
Wo bleibt die Kompetenz in diesem Artikel?
Der i-MiEV konkurriert nicht mit Peugeot Ion und Citroen C-Zero, sondern Mitsubishi beliefert diese gerne, damit gleichzeitig möglichst viele E-Autos auf den Markt kommen. Das senkt die Initialkosten (Werkstättenausrüstung, Ausbildung der Serviceleute (Hochspannung) usw.).
Der i-MiEV rechnet sich viel früher, weil nicht nur der Verbrauch geringer ist, sondern auch die Unterhaltskosten (kein Motorverschleiss, kein Öl, keine Kupplung, kein Getriebe usw.)
Die Kosten der E-Cars werden bald sinken, wenn Lithium Ionen Batterien in hohem Mass auf automatischen Fertigungsstrassen produziert werden können.
Autohäuser schrieb am 15.11.2010 um 20:34 Uhr:
aha.. warten wir ab, wie er wirklich wird.

Ich bin gespannt.
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