Kleinwagen Smart sorgt für Milliardenverlust

geschrieben am 13.06.2007 um 12:01 Uhr

Der Kleinwagen Smart des Stuttgarter Automobilkonzerns DaimlerChrysler AG hat zu einen milliardenschweren Verlust geführt. Nach einem Bericht der Wirtschaftszeitung "Handelsblatt" vom Dienstag soll die Tochterfirma Smart GmbH in den Jahren 2003 bis 2006 einen 3,9 Milliarden Euro schweren Verlust eingefahren haben.

Die Zahlen wurden bislang nicht von der DaimlerChrysler AG bestätigt. Wenn das Tochterunternehmen das Konzernergebnis nicht belastet hätte, dann hätte der Konzern im Vorjahr einen Rekordgewinn von über vier Milliarden Euro erzielt. Der tatsächliche Gewinn lag jedoch bei nur 2,4 Milliarden Euro.

Im Jahre 2005 teilte der bekannte Autohersteller allerdings mit, dass die Belastung durch das Sanierungsprogramm rund 1,2 Milliarden Euro betragen hatte. Vor rund drei Jahren wurde der Kleinwagen Smart auf den hart umkämpften deutschen Automobilmarkt gebracht und erfreut sich einer steigenden Beliebtheit.

Vom Smart gibt es mittlerweile die verlängerte Version Smart ForFour und ein Cabrio-Modell. Aufgrund seiner geringen Maße und niedrigen Spritverbrauchs von weniger als vier Litern auf 100 Kilometern eignet sich der Smart hervorragend für den Stadtverkehr und ist zudem umweltfreundlich.

Je nach Autohändler und Ausstattung kostet ein neuer Smart mindestens 10.000 Euro und dieses Geld ist vor allem in der Großstadt gut angelegt, weil der Kleinwagen in praktisch jede Parklücke passt.

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