Immer weniger Autoverkäufe ins Ausland
geschrieben am 05.08.2008 um 13:58 Uhr
Im Ausland ist die Nachfrage nach deutschen Autos weiter zurückgegangen. Aber auch auf dem Automarkt hierzulande fehlt die Dynamik. Angesichts der schlechten Konjunkturprognose und den steigenden Spritpreisen sind die Deutschen zögerlich beim Autokauf.
Im Juli sind die Exporte der Autoindustrie um sechs Prozent auf 338.100 Autos zurückgegangen. Auch die Neuzulassungen vielen um zwei Prozent auf 262.600 Fahrzeuge. Allerdings bewegt sich der Markt damit noch im Rahmen der Prognosen.
Auch setzt sich der Trend zu kleineren Autos weiter fort. Das Mini-Segment verzeichnete ein Plus von satten 17,4 Prozent. Dagegen verlor die obere Mittelklasse mit minus 19,5 Prozent am stärksten.
Hört man, dass es dem Mutterkonzern von Opel - General Motors – schlecht geht ist ein Plus bei Importautos von 115,1 Prozent eine schöne Zahl. Allerdings liegt der Marktanteil bei gerademal 0,1 Prozent. Die deutschen Hersteller haben ihren Marktanteil dafür auf 66,4 Prozent gesteigert. Gewinner dabei: Smart: + 32,7% ; BMW: + 7% ; VW: + 5,9%. Verloren haben Porsche mit minus 3,5 Prozent und Opel mit minus 0,5 Prozent.
Bild: © 2008 Financial Times Deutschland, © AP
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Kommentare
Wenn die deutsche Automobilindustrie vor allem eines kann, dann ist es jammern. Es liegt irgendwie auf der Hand, dass der Verbraucher derzeit nicht weiß, in welche Richtung sich der Automarkt in punkto Antriebstechnik entwickeln wird. Derzeit gibt es keine wirklich ernsthaften Alternativen zum Benzin (oder Diesel), die nicht ohne ein "Schöngerechne" überhaupt ihre Daseinsberechtigung hätten. Aus diesem Grund werden sich viele Verbaucher zurückhalten und einen Autokauf hinauszögern und vielleicht auch mal das ein oder andere Auto abstoßen, ohne sich gleich ein neues hinzustellen.



