Genfer Autosalon – Erneut in „Grün“

geschrieben am 04.03.2008 um 12:41 Uhr

Am Donnerstag eröffnet der Genfer Autosalon seine Pforten und steht dabei wie alle Autoschauen der letzten Zeit ganz im Zeichen des Klimaschutzes. Viele der gezeigten Fahrzeuge werden wohl jedoch erst in den nächsten Jahren vom Fließband rollen.

Auf dem Genfer Autosalon wollen die Automobilhersteller erstmals überzeugen und nicht nur notgedrungen auf die Karte Ökologie setzen. Auch wenn der Anstoß dafür wohl die steigenden Ölpreise sind, denn jetzt steigt die Nachfrage nach alternativen Antriebsmethoden. So wird für die Hersteller diese Frage nicht mehr länger eine moralische, sondern eine des geschäftlichen Überlebens sein. Sogar die amerikanischen Hersteller scheinen langsam zu bemerken, dass nur „grüne“ Autos wirklich eine Zukunft haben. Doch auch diesmal sind die vorgestellten Visionen nur für die Salonbühnen gedacht und nicht für die Straße.


Da wäre zum Beispiel BMW mit seinem Efficient Dynamics Konzept „X5“. Mit einem „milden“ Diesel-Elektroantrieb soll er sich auf 100 Kilometer mit 6,5 Litern begnügen. Allerdings wird dieses Auto erst 2010 in Serie gehen, ebenso wie das E-Flex-System was General Motors bereits auf der IAA in Frankfurt vorgestellt hat, oder die Dieselhybridstudie von Ssangyoung .


Der Cadillac Escalade rollt dafür bereits serienmäßig als Benzin-Elektro-Auto auf den Genfer Autosalon. Einen Schritt weiter ist Toyota, der den Hybrid erst populär gemacht hat. So haben die Japaner in Genf den Toyota Prius im Gepäck, welcher über ein Plug-in-Hybrid-System zum Aufladen an der Steckdose verfügt. Echte praxistaugliche Alternativen zeigen sich auch wieder in erdgasbetriebenen Fahrzeugen, ebenso wie der Bioethanolantrieb. Aber auch die herkömmliche Technik ist noch nicht abgeschrieben. So kann auch ein optimiertes Dieselsystem für umweltbewusstere Autos sorgen. Der koreanische Hersteller Kia zeigt zum Beispiel den Eco-Cee'd, welcher nur 3,9 Liter auf 100 Kilometer verbrauchen soll.


Dahingegen befinden sich die SUV etwas im Rückwärtsgang – was zumindest die Anzahl der Neuheiten angeht. Auch werden sie immer kompakter und von Herstellern präsentiert, die Lücken in ihrer Modellpalette zu füllen haben: Ford zeigt den Kuga, Renault den Koleos und Volvo den XC60.


Aber bevor es soweit ist und der Genfer Autosalon seine Pforten öffnet gibt es noch einiges zu tun. Die meisten Wagen sind noch unter ihren Häubchen versteckt und in den Hallen wimmelt es von geschäftiger Betriebsamkeit.


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Kommentare

fritz schrieb am 08.03.2009 um 19:31 Uhr:
isch scho e geili sach dä autosalon

hoffentlich gits dä no paar johr.

es het mir sehr guetgfalle...

lg
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