General Motors enthüllt innovatives EN-V Concept

geschrieben am 24.03.2010 um 16:07 Uhr

In etwa 20 Jahren leben schätzungsweise 8 Milliarden Menschen auf der Erde. Davon rund 60 Prozent in den Ballungsräumen. Das wird der Infrastruktur der künftigen Städte schwer zu schaffen machen, da sie bereits heute schon die steigende Last des des Transport- und Privatverkehrs zu spüren bekommen.

Deshalb haben sich General Motors und die Schanghai Automotive Industry Corp. zusammengetan und arbeiten gemeinsam an völlig neuen Formen der Personenbeförderung in Großstädten. Erstes Ergebnis dieser Zusammenarbeit ist der EN-V.

EN-V steht für Electric Networked Vehicle. Das Auto soll sich aus Umweltdiskussionjen herauslösen und gleichzeitig neue Design-.Prämissen zulassen. Das zweisitzige Elektromobil soll in Zukunft Bedenken bezüglich Staus, Parkmöglichkeiten, Luftqualität und Bezahlbarkeit zerstreuen.
en-v
„Mit dem EN-V erfinden wir das Auto neu. Durch die Verbindung von Elektroantrieb und moderner Kommunikationswelt ist ein komplett verändertes automobiles Genmaterial entstanden. Das ist die ideale Lösung für die urbane Mobilität der Zukunft – ohne Kraftstoff und Emissionen, ohne Staus und Unfälle, dafür mit umso mehr Fahrspaß. Autofahren wird so angesagter sein als je zuvor“, sagte Kevin Wale, Präsident und Managing Director der GM China Group.

Inspiration für den EN-V fand man im Segway. Ein ähnliches Antriebskonzept, welches auf dem Doppelmodus-Elektromotor in den Rädern basiert, wurde bereits 2006 mit der Studie Hy-Wire präsentiert. Die Motoren beschleunigen nicht nur das Fahrzeug, sondern bremsen es auch ab. Durch das Design kann das Auto zudem sprichwörtlich auf einer Streichholzschachtel wenden. Mit Hilfe von GPS Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Kommunikation und Abstandsmessung kann das EN-V Concept über den manuellen Modus hinaus auch völlig autonom fahren.

„Das EN-V Concept ist ein Meilenstein im Bereich der Autonome-Fahrzeuge-Forschung“, verdeutlicht Alan Taub, Vizepräsident der GM Forschung und Entwicklung. „Die Bausteine, die die wir im EN-V vorangetrieben haben – ich nenne da nur den Spurhaltewarner, den Toter-Winkel-Assistenten und die adaptive Geschwindigkeitskontrolle – stellen bereits in aktuellen GM-Modellen ihre Serientauglichkeit unter Beweis.“

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Mit dem kleinen EN-V sollen auch Parkplatzprobleme der Vergangenheit angehören. Mit nur 1,5 Meter Länge braucht das Fahrzeug nur etwa ein Fünftel der Stellfläche eines heutigen PKWs

„Die Art und Weise, wie wir uns in Zukunft in Städten wie Schanghai fortbewegen, kann eine Kombination aus den besten Eigenschaften individueller Mobilität und öffentlichem Nahverkehr sein. Es gibt aber eine noch bessere Lösung: Sie heißt EN-V. Das Konzept zeigt, dass wir bereits heute das Wissen und die Fähigkeit haben, einen Weg zu finden, der Menschen fortbewegt und dabei nicht nur eine bessere Stadt schafft, sondern den Menschen ein angenehmeres Leben ermöglicht“, sagte Taub.

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